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Das sind die witzigsten Frauentrupps

Mit A-cappella-Gesang durch Europa oder im Krieg gegen die eigenen Mütter: Wenn Frauen zusammenkommen, wirds lustig – zu sehen in unseren drei Komödien-Tipps.

«Pitch Perfect 3»: Die Bellas muntern die US-Truppen in Europa auf.
«Pitch Perfect 3»: Die Bellas muntern die US-Truppen in Europa auf.

Pitch Perfect 3

Von Trish Sie, USA 2017; 93 Min. Im zweiten Teil haben die Barden Bellas, eine am College gegründete und in die Jahre gekommene A-Cappella-Gruppe, die Weltmeisterschaft gewonnen. Viel Glück hat es ihnen nicht gebracht, denn die Gruppe ist auseinander gebrochen. Aber Die Bellas raufen sich einmal mehr zusammen für eine Europatour, wo sie wie einst Marlene Dietrich vor US-Truppen singen und einen Wettbewerb gewinnen sollen. Natürlich kann man sich fragen, warum ihre Outfits abwechselnd nach Stewardess oder Strassenstrich aussehen. Lästern ist ja einfach. Zumindest einfacher, als der Wahrheit ins Auge zu blicken: Die Bellas sind immer noch so stimmgewaltig wie in den beiden Vorgängerfilmen. Dazu gibt es viel Action, noch mehr Gags und Songs von Sia, George Michael oder Britney Spears. (SZ) Abaton, Arena, Capitol.

Girls Trip

Von Malcolm D. Lee, USA 2017; 122 Min. Vier beste Freundinnen stellen fest: Wegen lauter Alltagsstress ist es schon Jahre her, dass sie zusammen feiern waren. Also macht sich das Quartett auf nach New Orleans. Judd Apatow und Paul Feig haben die Schleusen geöffnet, spätestens seit «Bridesmaids» dürfen Frauen genauso berauscht, geil und zotig sein wie die Männer. Regina Hall, Queen Latifah, Tiffany Haddish und Jada Pinkett-Smith reiten so ausgelassen auf der «Sex, Drugs and Rock ‚n‘ Roll»-Welle, dass wüste Klischees und echte Gefühle wild durcheinanderpurzeln, wohlwollend begleitet von illustren Pop- und Rap-Grössen in Cameoauftritten auf dem Essence-Musikfestival. (SZ) In den Arena-Cinemas.

Bad Moms 2

Von Jon Lucas und Scott Moore, USA 2017; 104 Min. In der Fortsetzung der erfolgreichen Komödie werden die drei Mütter aus Teil eins in der Weihnachtszeit von ihren eigenen schlechten Müttern heimgesucht, gespielt von Cheryl Hines, Susan Sarandon und Christine Baranski. So unterschiedlich die vorgeführten Mutter-Tochter-Konflikte auch sein mögen – es gibt keinen Streit, der sich nicht mit ein paar penisförmigen Lebkuchen lösen liesse. Belanglos, aber lustig ist der Film. Baranski ist toll als strenge, adrett geföhnte Upperclass-Hexe. (SZ)Abaton, Arena.

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Video: «Das waren die Bilder des Jahres»

Bildredaktor Boris Müller über Trumps Fake-Triumph und den berührenden Abschied von toten Rockstars. (Video: Lea Koch, Nicolas Fäs)

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