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Der Anti-Bond ist zurück

«Johnny English Strikes Again»: Der dritte Teil mit dem einfältigen Agenten ist noch lustiger als die ersten beiden.

Besser als Bond? Geheimagent Johnny English (Rowan Atkinson).
Besser als Bond? Geheimagent Johnny English (Rowan Atkinson).

Auch wenn das Original eines Films gelungen ist, wird jede neue Folge erfahrungsgemäss schlechter, und am Schluss weiss man nicht mehr, warum man das Original gemocht hat. Zu den wenigen Ausnahmen gehören der zweite Teil von Francis Ford Coppolas «The Godfather». Die zweite Folge der Komödie «Airplane» von Zucker, Abrahams und Zucker. Und der dritte Teil von «Johnny English» mit Rowan Atkinson als ein­fältigster Geheimagent der Welt, der diese am Schluss aber trotzdem rettet.

Und wie immer ist das schwer zu begründen, weil man Atkinson selbst sehen muss – seine verbalen Pointen, seine visuellen Pointen, seine Augenbrauen. Die Serie ist als Bond-Parodie angelegt, aber sie funktioniert auch dann noch, wenn man «Bond» für einen Begriff aus der Wirtschaft hält.

Der einfältigste Agent rettet die Welt abermals: «Johnny English Strikes Again». Video: Universal Pictures Switzerland. (Video: Universal Pictures)

Die Serie enthält mehrere Elemente, die man von den Bond-Filmen kennt: eine komplett unglaubwürdige Handlung, mitgebrachte Waffen, die jeweils exakt zu einem Problem passen, eine schöne Agentin, einen flotten Bösen und Explosionen in Serie.

Ausserdem hat «Johnny English Strikes Again» eine Sonderwaffe: Emma Thompson als britische Premierministerin. Sie ist doppelt gut gewählt, weil Thompson eine exzellente Schauspielerin ist. Und weil sie hier eine Idiotin spielt. Das kann sie also auch.

Wer Rowan Atkinson, übrigens ein studierter Ingenieur, nur als Mr. Bean kennt, also in seiner unselig mühsamen, voraussehbaren, unlustigen Rolle, sollte ihn als Spezialagenten erst recht sehen. Denn Atkinson kann alles. Sogar die Welt retten.

In diversen Kinos

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