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Die fünf besten Filme von John C. Reilly

Dass er nicht nur den Lustigen spielen kann, hat der Schauspieler schon vor «The Sisters Brothers» bewiesen.

Wurde unter anderem bekannt in «Step Brothers»: Schauspieler John C. Reilly.
Wurde unter anderem bekannt in «Step Brothers»: Schauspieler John C. Reilly.
Imago

Magnolia, 1999

Im Episodenfilm von Paul Thomas Anderson spielt Reilly einen schnauzbärtigen Polizisten. Als einsamer Gläubiger ist dieser allerdings so sehr mit seinem eigenen beruflichen Versagen beschäftigt, dass er kaum bemerkt, wie sich sein kokainsüchtiges Date (Melora Walters) vor Verzweiflung fast umbringt.

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A Prairie Home Companion, 2006

Seinen letzten Film widmete der grosse Robert Altman einer Live-Radioshow, die seit 1974 allwöchentlich ausgestrahlt wird. Der (echte) Moderator Garrison Keillor schrieb das Drehbuch und spielt die Hauptrolle. Reilly gibt zusammen mit Woody Harrelson ein derbes Cowboy-Duo, das augenzwinkernd einen Song namens „Bad Jokes“ zum Besten gibt.

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Cyrus, 2010

Der bekannteste Nebendarsteller der Welt bekommt endlich eine Hauptrolle: Im Film der Brüder Duplass spielt Reilly einen vom Pech verfolgten Mittvierziger. Als er dank seiner Ehrlichkeit in Molly (Marisa Tomei) seine Liebe findet, funkt ausgerechnet deren 21-jähriger Nesthocker-Sohn (Jonah Hill) dazwischen. Reilly glänzt als überforderter Durchschnittsmann.

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Step Brothers, 2008

Es gibt vermutlich keine zwingendere Komödie über die Idiotie erwachsener Männer und die Einfühlsamkeit von Eltern, die zwei 40-Jährige mit Strubbelhaaren vor sich haben und noch immer die kleinen Buben in ihnen sehen. Eine wirklich herzerwärmende Geschichte vom heilenden Blödsinn, der die Menschen zusammenbringt, während ringsum alles zusammenkracht (Kajütenbett, Segelyacht).

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Walk Hard: The Dewey Cox Story, 2007

Das letztgültige, vollendete Musiker-Biopic handelt vom Sänger Dewey Cox, den es nie gegeben hat. Trotzdem kommt er einem sehr bekannt vor: Weil diese Parodie den ganzen klischierten Biografiefilmquatsch auf so bedepperte Art zuspitzt, dass man kreischen möchte. John C. Reilly singt selber und wurde für einen Grammy nominiert - na also.

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