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Diese drei Zürcher Kinofestivals müssen Sie kennen

Immer mehr, immer spezifischer. In Zürich häufen sich die Filmfestivals. Drei starten diese Woche.

Jeder nach seinem Geschmack. Jedes Filmfestival setzt ein eigenes Schwerpunktthema.
Jeder nach seinem Geschmack. Jedes Filmfestival setzt ein eigenes Schwerpunktthema.
Filmstill, Summer Blooms

Allmählich wirds richtig eng: Mindestens zwanzig verschiedene Filmfestivals zählen wir im Einzugsgebiet (siehe Box). Das Japanese Film Festival, das Iranian Film Festival und das Videoex Festival finden alle in dieser Woche statt. Auch wenn einige davon kleine Veranstaltungen von nur zwei oder drei Tagen sind, so ist das doch eine beeindruckende Zahl.

Ginmaku - Japanese Film Festival

Pünktlich, höflich, exakt – diese Attribute werden sowohl der japanischen wie der Schweizer Kultur nachgesagt. Ob diese Zuschreibung auch wirklich stimmt, kann man seit 2014 beim Ginmaku-Festival nachprüfen. Mizuki Mazbara bringt jährlich ca. ein Dutzend Filme von japanischen Regietalenten in die Schweiz, die es bei uns sonst nicht ins Kino schaffen, wobei das Herz der Direktorin für anspruchsvolle Werke schlägt. Wie zum Beispiel für «Summer Blooms» von Ryutaro Nakagawa, der stell­vertretend für das junge Filmschaffen in Japan steht.

Bis Sonntag Houdini Badenerstr. 173www.ginmaku-festival.com

Iranian Film Festival

Der Iran ist auf der internationalen Kinolandkarte eine Grossmacht, nicht zuletzt dank des zweifachen Oscarpreisträgers Asghar Farhadi («The Salesman», «A Separation»). Das Iranian Film Festival tritt mit dem Anspruch an, das Beste aus der Heimat nach Zürich zu bringen. Oder es gleich vor Ort zu finden: 2016 hat Festival­direktor Yadolah Dodge «Raving Iran» von Susanne Meures als Zürcher Premiere präsentiert. Im aktuellen Programm gibts 17 Filme zu sehen, aber Achtung: Dieses Festival ist ein Wandervogel. Nach Stationen im Stüssihof, Riffraff und Houdini gastiert das Iranian Film Festival dieses Jahr im Kosmos.

Do – Mi Kosmos Lagerstr. 104www.iranianfilmfestival.ch

Videoex - Festival für Experimentalfilm und Video

Zwischen Underground, Kult und kollektivem Stirnrunzeln: Das Experimentalfilm-Festival spricht seit 20 Jahren unerschrockene Kinogänger an. Zum Jubiläum hat sich Videoex ins eigene Archiv begeben. Was man da an Kuriosem (und Preiswürdigem) fand, wird in der Spielstätte im Festivalzentrum Walcheturm gezeigt. Und das ist längst nicht alles zum Geburtstag. Neben einem Schwerpunkt zu afrikanischen Metropolen lässt Videoex auch eine Leinwand um 90 Grad kippen: Fürs «Vertical Cinema» wird in der St.-Jakob-Kirche am Stauffacher eine 12 Meter hohe Leinwand aufgebaut. Für die experimentelle Andacht im Hochformat, sozusagen.

Sa 26.5. – So 3.6. Walcheturm / Z3 Kasernenarealwww.videoex.ch

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