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Wenn Horrorgeschichten Wirklichkeit werden

Der neue Film «Scary Stories to Tell in the Dark» ist Horror mit Kindern – aber nichts für Kinder.

Eine neu Geschichte erscheint: Was passiert als nächstes?
Eine neu Geschichte erscheint: Was passiert als nächstes?

Nach der Serie «Stranger Things» und dem ersten Teil des Stephen-King-­Remakes «It» kommt nun wieder eine Horrorgeschichte, in denen Jugendliche im Zentrum stehen: «Scary Stories to Tell in the Dark» spielt im Jahr 1968 und erzählt von Teenagern, die an ­Halloween ein altes Haus erkunden.

Dabei entdecken sie ein Buch voller Geschichten, die von Monstern, Geistern und Konsorten handeln. Das Fatale ­daran: Im Buch erscheinen wie von selbst neue Geschichten, die zugleich tödliche Realität werden. Wenn da also von einer bösen Vogelscheuche die Rede ist, die einen Jungen mit der Mistgabel jagt, geschieht das tatsächlich.

Der Horror wird Realität: Das Buch schreibt die Geschichten selbst. Video: Vimeo/AscotElite

Guillermo del Toro («The Shape of Water») unterstützte als Produzent den norwegischen Regisseur André Øvredal («Trollhunter»), die Gruselbücher von Alvin Schwartz (1927-1992) zu verfilmen. Diese erschienen in den 80ern und 90ern in den USA und sind dort sehr beliebt. Schwartz schrieb die Kurzgeschichten, die nun in einer übergreifenden Handlung verbunden wurden, ursprünglich für Kinder und Jugendliche.

Die Kinoadaption ist nun aber so brutal, dass man sie Jüngeren nicht mehr zumuten kann: In der Schweiz ist der Film zu Recht ab 16 Jahren freigegeben. Das unterscheidet die «Scary Stories» von den «Goosebumps»-Verfilmungen mit Jack Black, denn die sind ebenso kinderfreundlich wie die Buchreihe von R. L. Stine, auf der sie basieren.

Dagegen zieht «Scary Stories» auf ein erwachsenes Publikum ab, das sich an die eigene Kindheit erinnert fühlen soll, als Horrorgeschichten wie diese noch wirklich gruselig erschienen. Nostalgie mit Gänsehaut. Ob der Film damit so erfolgreich wird wie eben «Stranger Things» und «It», muss sich zeigen.

In diversen Kinos

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