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Art Zürich

In Basel ist wieder mal Art, Liste & Co. Was zeigen Zürcher Aussteller parallel in ihrer Homebase? Neun Highlights.

Francesca Pia

Was passiert, wenn einer aus Tel Aviv nach L.A. auswandert? Er entwickelt ein feines Sensorium für kurlig-kulturelle Inkongruenzen. Kein Wunder also, packt Elad Lassry (*1977) Fussballer in Leopardenmuster. Oder Augäpfel in ein Einkaufskörbchen. Herrlich schräg!

Eva Presenhuber

Valentin Carron nimmt Abfalltrennung und Recycling ernst: Der 40-jährige Welsche hat schon im Schweizer Pavillon an der Venedig-Biennale schrottreife (sprich: plattgewalzte) Blasinstrumente an die Wände getackert. Jetzt greift er zur Altglassammlung. Vorbildlich!

Edwynn Houk

In Brooklyn geboren (1942), in Queens aufgewachsen: Danny Lyon ist gemacht für das unpolierte Leben, das er von jeher am liebsten fotografiert, seis Bürgerrechtsbewegung, Motorradgang oder Knast. Fast könnte man sagen: wie ein Johnny Cash der Kamera.

Hauser&Wirth

Erleuchtung nötig? Die US-Kultkünstlerin Jenny Holzer füttert seit den 80ern LED-Schriftbänder mit Gedankenhappen zu Existenziellem: Leben, Liebe, Krieg. Denkanstösse à gogo, quasi.

Peter Kilchmann

Wie werden aus leuchtenden Farben maximal düstere Bilder? Dazu konsultiere man wahlweise Hernan Bas aus Miami (geb. 1978) oder Beatriz González aus Kolumbien (geb. 1938). Oder, am besten: beide zusammen.

Karma International

Was die New Yorker Mittzwanzigerin Flannery Silva installiert, sieht aus wie eine Kreuzung aus Puppenstube und Gruselkabinett. Warum auch nicht? Die Kombi hat schliesslich schon in Film und Literatur funktioniert.

Gregor Staiger

Marvin Gaye Chetwynd ist so was wie der P.Diddy der Kunst: geboren als Alalia Chetwynd, legt sich die Britin alle paar Jahre einen neuen Namen zu. 2006 wars Spartacus, und nun, eben, MGC. Ihre Werke? Abgedreht, natürlich und irgend­wo zwischen Kasperlitheater und Märchenbuch angesiedelt. Hingehen und überraschen lassen!

Verna

Rekord! Länger als das Ehepaar Verna ist keiner bei der Art dabei (seit der 2. Ausgabe 1971 nämlich). Die Freundschaft zu Giorgio Griffa aus Turin und seiner bonbonfarbenen, kindlich-gewinnenden, reduzierten Malerei begann nur wenig später…und hält bis heute.

Gmurzynska

Die Edelgalerie (am Paradeplatz! In Zug! In St.Moritz!) leistet sich pünktlich zur diesjährigen Art-Eröffnung eine Zweitfiliale in Zürich – und stellt dem Super­minimalisten Donald Judd den Überrussen Kasimir Malewitsch zur Seite.

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