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Ein Zürcher in New York

Lust auf etwas 70s- und 80s-Flair? Der Fotograf Willy Spiller war in jenen Jahren in den USA.

Schon eindrücklicher als der Prime Tower: New Yorks Skyline, festgehalten von Willy Spiller.
Schon eindrücklicher als der Prime Tower: New Yorks Skyline, festgehalten von Willy Spiller.

Weggefährten wie Paul Nizon und Hugo Loetscher sprechen von ihm in höchsten Tönen, er scheint ein Magier der Kamera zu sein, allerdings ganz ohne Brimborium: Willy Spiller. Dem 1947 geborenen Zürcher, der in jungen Jahren schon für den «Tages-Anzeiger» und die NZZ die Welt vor die Linse holte, scheint es flink und fast unauffällig zu gelingen, Alltägliches und manchmal auch Besonderes spannungsvoll im Bild zu bannen; die Zürcher 1968er-Unruhen etwa oder Promis wie Sylvie Fleury und Jean Tinguely.

Heute wieder in Zürich zu Hause, war die Schweiz für Spiller früher zeitweilig doch zu eng. So zog er 1977 aus ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. New York und Los Angeles, die damalige Stadt der Kriminalität und jene der Stars und Sternchen, boten ihm für die folgenden acht Jahre genügend Bildmaterial: In der U-Bahn, in Strassenschluchten, am Pool oder auf dem Highway – die Neue Welt und ihre Bewohner zeigten sich ihm bunt bis schrill, laut, schnell und, ja, lebenslustig. Was Spiller damals «geknipst» hat, wie er selbst gern salopp sagt, ist ab heute in Kostproben in der Ausstellung «Street Life» zu sehen.

Bildhalle, Stauffacherquai 56 www.bildhalle.ch Mi–Fr 12–18.30 Uhr, Sa 11–16 Uhr Bis 27.1.2018, Eintritt frei

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