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Gegen den Hass

Wie lebt man am besten zusammen?, fragt sich der japanische Künstler Koki Tanaka in seiner neusten Arbeit.

Das Videoprojakt konzentriert sich auf das Verbindende zwischen den Menschen: Filmstill aus «Vunerable History (A Road Movie)».
Das Videoprojakt konzentriert sich auf das Verbindende zwischen den Menschen: Filmstill aus «Vunerable History (A Road Movie)».

Nationalismus, Populismus, Xenophobie – Themen, die Medien und Politik nun schon seit längerem umtreiben. Und auch Künstler beschäftigen sich aktuell damit, etwa der Japaner Koki Tanaka.

In der für das Migros Museum geschaffenen Arbeit «Vunerable History (A Road Movie)» geht es um die Animositäten zwischen Zainichi-Koreanern, einer koreanischen Minderheit in Japan, und Japanern. Tanaka hat jeweils zwei Protagonisten aufeinandertreffen lassen und ihren Austausch gefilmt. Entstanden ist eine künstlerische Sozialstudie, die für Toleranz und das offene Gespräch und gegen Rassismus und Hass plädiert.

Angelehnt an «Before Sunrise»

Angelehnt ist die Arbeit, in der sich persönliche und kollektive Erinnerungen vermischen, an den Liebesfilm «Before Sunrise»: Ähnlich wie im Kultfilm wird die Handlung in Tanakas Werk getragen von den Gesprächen zwischen der Zainichi-Koreanerin Woohi Chung und Christian Hofer, einem Schweizer mit japanischen Wurzeln.

Gleichzeitig zur Tanaka-Schau zeigt das Museum in seiner Reihe «Collection on Display», in welcher es jeweils ein Werk aus der hauseigenen Sammlung ausstellt, Pipilotti Rists «Show a Leg (Raus aus den Federn)», eine raumfüllende Videoinstallation.

Migros-Museum Limmatstr. 270 Vernissage: Fr 18 Uhr Bis 11.11.www.migrosmuseum.ch

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