Sechs Tipps für die Design Biennale

Die zweite Ausgabe steht unter dem Motto «Let’s Play Design» – und meint das wörtlich.

Ein Projekt der Pop-up Conference Speaker Mona Neubauer und David Simon, gemeinsam mit Tobias Gutmann: Face-o-mat Apprentice.

Ein Projekt der Pop-up Conference Speaker Mona Neubauer und David Simon, gemeinsam mit Tobias Gutmann: Face-o-mat Apprentice. Bild: zvg

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Design ParcoursAlter Botanischer Garten, Talstr. 71
Fr–So 12–19 Uhr, Führungen siehe Website

Ähnlich den Stationen des Vita Parcours gibt es im Alten Botanischen ­Garten sieben begehbare Kunstwerke. Und passend zum Biennale-Motto sind diese interaktiv. Sarah Infanger etwa stellt «Praktische Übungen» vor, Deiara Kouto und Valentina Labitzke haben eine Installation mit Gummigranulatböden entworfen.

Feist – Florian Faller und
Adrian Stutz
Museum für Gestaltung, Ausstellungsstr. 60
Swiss Game Design Lounge: Fr–So 10–17 Uhr

«Fressen oder gefressen werden» könnte das Motto des Games «Feist» lauten: Ein Fellgeschöpf versucht, bösen Raubtieren zu entkommen. Klingt simpel, aber die Mischung aus Elementen von künstlicher Intelligenz und bilderbuchartiger Ästhetik hat dem Spiel mehrere Preise eingebracht.



Play Pop-Up Conference
Museum für Gestaltung, Ausstellungsstr. 60
Fr 17–19.30 Uhr (Registration: 16.30 Uhr im Vortragssaal)

Dass Konferenzen nicht langwierig sein müssen, wollen die Biennale-Kuratoren mit diesem kompakten Format beweisen. Zwei Stunden lang sprechen Designer, darunter Mona Neubauer und David Simon, über Konzepte, Prozesse und Projekte.

Clay CityCreative Lab, Hohlstr. 400
Do 17–21 Uhr, Fr–So 12–21 Uhr

Wie sieht die ideale Stadt aus? Eine Vision hat der Architekt Alexander Brodsky an der ETH zusammen mit Studenten entworfen – aus Ton. Weil aber wohl jede und jeder eine andere Idealvorstellung hat, sind die Biennale-Besucher aufgefordert, die Lehmstadt nach ihrem Geschmack umzugestalten und zu transformieren.

Gender SalonWerkstadt Zürich, Hohlstr. 400
Sa 14–15 Uhr

Talk Gleiches Produkt, anderes Design – weil die Zielgruppe verschieden ist; Frauen oder Männer (man denke etwa an Rasierer). Doch warum ist das so? Über Geschlechterklischees, welche die Gestaltung beeinflussen, diskutiert Larissa Holaschke des Design-Departments der ZHdK mit Experten.

Do 29.8. – So 1.9.
Diverse Orte
Opening Night: Do 17–21 Uhr, Werkstadt Zürich, Hohlstr. 400
Eintritt: Tages-Pass ab 20 Franken, 3-Tages-Pass ab 30 Franken
www.designbiennalezurich.ch

Erstellt: 28.08.2019, 16:13 Uhr

Artikel zum Thema

Mit offenen Augen durch die Stadt

Der verzierte Kanaldeckel, die clevere Parkbank – die Designerin Gabriela Chicherio hat uns auf einem Spaziergang durch Zürich versteckte Schätze gezeigt. Mehr...

Hasenhasser im hohen Gras

Die fünfte Skulpturen-Biennale im Weiertal bietet zwischen Wasserzauber und Märli-Telefon auch politische Botschaften. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Blogs

Mamablog Wenn Kinder sich selbst im Weg stehen

Sweet Home Die neue Moderne

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Die Welt in Bildern

Bitte lächeln: Frankie die Bordeauxdogge stellt sein Löwenkostüm zur Schau. Er nimmt mit seinem Herrchen an der Tompkins Square Halloween Hundeparade in Manhattan teil (20. Oktober 2019).
(Bild: Andrew Kelly) Mehr...