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So sieht «Happy Africa» aus

Jean Pigozzi hat unlängst einen Teil seiner Sammlung dem MoMA geschenkt. Einen weiteren gibts nun bei uns zu sehen.

«Express Taxi populaire à Kinshasa» (1990) vom kongolesischen Maler Ké.
«Express Taxi populaire à Kinshasa» (1990) vom kongolesischen Maler Ké.

Wenn man Jean Pigozzi bildergoogelt, sieht man: Pigozzi mit Mick Jagger, Pigozzi mit Clint Eastwood, Pigozzi mit Lady Gaga, Pigozzi mit – you name it. Der 1952 in Paris geborene Sohn von Simca-Auto-Erfinder Jean Pigozzi ging in den vergangenen 50 Jahren fast permanent mit der Fotokamera in der Hand durchs Jetset-Leben. Daneben hatte er freilich auch eine Schwäche für die Malerei. Allerdings nicht selbst erschaffene, sondern solche von afrikanischen Künstlern.

«C'est mon choix» (2006) von Pierre Bodo (1953-2015)
«C'est mon choix» (2006) von Pierre Bodo (1953-2015)

Irgendwann hatte er sich eine derart stattliche, hochkarätige und vor allem bunte Sammlung zusammengekauft (denn, O-Ton Pigozzi: «Ich wollte so wenig wie möglich vom düsteren Afrika zeigen und stattdessen das ‹happy Africa›, die Energie seiner Bewohner»), dass Museen rund um den Globus darum bettelten, sie zeigen zu können. Ausstellen durften viele, aber den Jackpot hat nun das MoMA in New York geknackt: Im Juli schenkte ihm Pigozzi gleich ein paar Dutzend seiner Werke.

«Untitled» (1992) von Esther Mahlangu (1935-)
«Untitled» (1992) von Esther Mahlangu (1935-)

Und einen Mini-Jackpot gibts nun auch für alle hier, die nicht planen, demnächst in den Big Apple zu reisen, denn die Galerie Gmurzynska zeigt in ihren beiden Zürcher Filialen rund 100 Werke aus Pigozzis Sammlung (und wer googelt, findet Pigozzi mit Krystyna Gmurzynskas Tochter Isabelle Bscher). Kaufen dürfte man übrigens auch (Weihnachten naht!). Ab 10 000 Fr. sind Sie dabei.

Galerie Gmurzynska Paradeplatz 2 / Talstr. 37 Ab Donnerstag 24.10. Bis 23.11.www.gmurzynska.com

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