Unter Druck

Die Druckgrafik wird als Kunstgattung oft unterschätzt. Diese kleine Schau gibt Gegensteuer.

Ausschnitt von Urs Fischer, aus der Serie «Thinking about Akbar», 2005, Inkjet

Ausschnitt von Urs Fischer, aus der Serie «Thinking about Akbar», 2005, Inkjet

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Urs Fischer (der Künstler, nicht der Fussballtrainer) ist ja eher für Riesen-Teddybären-Laternen und Kerzenskulpturen bekannt als für Druckgrafik. Dass es aber trotzdem welche von ihm gibt, verdankt sich der SGG: Die Schweizerische Graphische Gesellschaft, vor genau 100 Jahren gegründet, gibt nämlich jedes Jahr bei ein paar ausgewählten Kunstschaffenden eine Grafik in Auftrag. Die wird dann in einer Auflage von 125 gedruckt, an alle SGG-Mitglieder geschickt – und ist jetzt möglicherweise in der 100-Jahre-SGG-Jubiläumsausstellung vertreten. Möglicherweise, weil die Schau aus Platzgründen nur jeden zweiten Jahrgang berücksichtigen konnte. Aber auch so gibts noch genug zu sehen, u. a. von Ian Anüll, Paul Klee und eben Fischer. Dazu beleuchten sechs kleine Spezialkapitel Wendepunkte in der Geschichte der SGG: zum Beispiel jenen Moment, als man beschloss, auch mal Künstler von jenseits der Landesgrenzen zu beauftragen. Keine schlechte Entscheidung: Sie bescherte der SGG exklusive Arbeiten von Emil Nolde, Claes Oldenburg und Rosemarie Trockel.

Graphische Sammlung ETH, ETH Zürich, Rämistr. 101/ Infos: www.gs.ethz.ch
Bis 8.4./Tägl. 10 bis 16 Uhr. Eintritt frei.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.02.2018, 10:45 Uhr

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