Wilder geht es nicht

Das letzte Album des kanadischen Duos wurde im mexikanischen Dschungel aufgenommen.

Nicht irgendwelche Blondinen, sondern Blond:ish.

Nicht irgendwelche Blondinen, sondern Blond:ish.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Erst die Luftgitarren-Weltmeisterschaft gewinnen und dann im realen Musikbusiness durchstarten? Klang für Anastascia D’Elene und Vivie-Ann Bakos nach einem soliden Karriereplan. Nach ihrem Sieg 2008 arbeiteten die beiden Kanadierinnen als Promoters und DJs für die Partyreihe Blond:ish, die regelmässig in einem Club in Montreal stattfand.

Drei Jahre später wollten die Freundinnen mehr. Sie wanderten nach London aus und veröffentlichten mehrere EPs. 2015 folgte auf dem Kölner Label Kompakt das Debüt «Welcome to the Present». «Unsere Absicht war, ein zeitloses Album zu schaffen, das auch unser Leben ein wenig spiegelt, gepaart mit unzähligen Reisen durch dieses Universum», erklärte Bakos damals in einem Interview. Die Tracks klingen deshalb nach aufgeweckt erlebten Abenteuern. Während seiner Tour durch Zentral- und Südamerika nahm das Duo etliche Field-Recordings auf: zwitschernde Vögel, spielende Strassenmusikanten und knarrende Türen. «Wir hatten ehrlich gesagt nie wirklich vor, ein clubbiges Dancealbum zu machen. Wir hatten schon immer vor, unsere Perspektiven zu erweitern und uns künstlerisch auszutoben», so die beiden Frauen. Entstanden ist das Debüt innerhalb sechs Wochen in einem Studio mitten im mexikanischen Dschungel. Diese Wildnis prägte die elf Tracks, die ­jedoch auch in den urbanen Clubs und zwei Jahre nach dem Release noch immer funktionieren.

Freitag, 23 Uhr, Hive.

(Zueritipp)

Erstellt: 13.09.2017, 15:14 Uhr

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Blogs

Tingler Sind Sie ein guter Gast?

Von Kopf bis Fuss Neues Wundermittel für die Hautverjüngung?

Die Welt in Bildern

Schmucke Brille: Ein Model führt in Mailand die neusten Kreationen von Dolce und Gabbana vor. (24. September 2017)
(Bild: Antonio Calanni/AP) Mehr...