«Bereit für eine supergeile Show»

Yello geben im Hallenstadion ihr erstes Schweizer Konzert. Warum sie ihre Heimatstadt so lange warten liessen, erzählen Dieter Meier und Boris Blank im Mail-Gespräch.

Nach vier ausverkauften Konzerten in Berlin kommen Yello nach Zürich.

Nach vier ausverkauften Konzerten in Berlin kommen Yello nach Zürich.

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Ist das Multimediaprodukt Yello überhaupt bühnentauglich?
Dieter Meier: Wir sind eine Elektro-Band mit Visuals, zwölf Musikern und Gastsängerinnen. Ich freue mich, die Yello-Songs live für ein Publikum zu singen. Das Hier und Jetzt ist faszinierend und hat mich bei den ersten Konzerten getragen wie einen Surfer auf der perfekten Welle.
Boris Blank: Ich habe die Musik für die Show völlig neu überarbeitet und mit tollen Musikern einstudiert.

Was gab den konkreten Anstoss, nach fast 40 Jahren im Studio den Schritt auf die Bühne zu wagen?
Meier: Ian Tregoning, unser Manager in England, hat Boris überzeugt, dass der dreidimensionale Yello-Sound für die Bühne geeignet ist.

Herr Meier, Sie sind der Extrovertiertere von Ihnen beiden. Hat es Sie gar nie ins Rampenlicht gezogen? Meier: Ich bin seit sechs Jahren mit meiner Band Out of Chaos unterwegs und habe mich an das Lampenfieber gewöhnt. Schon immer wollte ich auch mit Yello auf Tournee, aber Boris hat erst jetzt ein Konzept gefunden, mit dem er sich identifizieren kann.

Warum war die Konzertpremiere in Berlin?
Meier: Das Kraftwerk Berlin ist eine einmalige Industriekulisse. Wir haben dort den Yello-Livefilm gedreht und uns mit Sound und Visuals auseinandergesetzt.

Und warum dauerte es nochmals so lange, bis Sie in Ihrer Heimatstadt spielen?
Meier: Wir haben uns zuerst in Berlin die Sporen abverdient und dabei viel gelernt. Jetzt sind wir bereit, für die Yello-Fans in der Schweiz eine hoffent­lich super geile Show aufzuführen.

Wie sehen Sie der schwierigen Akustik im Hallenstadion entgegen?
Blank: Ich bin zuversichtlich, dass unser Soundteam damit zurechtkommt. Auch das Berliner Kraftwerk war sehr schwer zu beschallen.

Was gibts am Donnerstag konkret zu hören?
Blank: Wir spielen viele neue Songs, aber auch unsere Klassiker wie «Bostich», «Oh Yeah» oder «The Race».

Da Sie offenbar auf den Geschmack gekommen sind: Wird man Sie künftig öfters live erleben?
Meier: Tatsächlich haben wir Angebote aus aller Welt: St.Petersburg, London, Las Vegas. Seit vielen Jahren sage ich zum Spass, dass ich mit 80 in Las Vegas auftreten werde, nun wird dieser selbstironische Witz vielleicht Realität.


Do, 20 Uhr, Hallenstadion. Eintritt ab 77 Franken
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.11.2017, 23:56 Uhr

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