Zum Hauptinhalt springen

Die grosse Hoffnung Englands

Die britische Band Palace wurde rasch sehr erfolgreich. Was hat das mit ihr gemacht?

Von Arbeits- zu Bandkollegen: Leo Wyndham (2. v. l.) und seine Mitmusiker.
Von Arbeits- zu Bandkollegen: Leo Wyndham (2. v. l.) und seine Mitmusiker.
zvg

Sie seien einfach ein paar gute Kumpel, die Bock auf Musik haben. Das betont Gitarrist und Sänger Leo Wyndham immer wieder in seinen Interviews. Kokettiert der junge Engländer nur? Oder ist er wirklich noch immer überrascht von den begeisterten Reaktionen, die er mit seiner Popgruppe Palace auslöst?

Bereits die ersten Songs von Palace wurden auf Soundcloud tausendfach gestreamt und schliesslich von einem kleinen Label entdeckt. Zwei EPs später galten Palace als Englands neuste Indie-Hoffnung, die Lieder wurden von grossen Radiosendern gespielt. Doch die Band hielt sich «für die schlechteste der Welt», so Wyndham. Als 2016 das Debütalbum «So Long Forever» erschien, stritten sich die Kritiker: Waren Palace die Nachfolger von Kings Of Leon oder von The Maccabees?

Ihre ersten Konzerterfahrungen sammelten Palace vor einem grossen Publikum: The Smashing Pumpkins hat die Nachwuchsband als Support angeheuert. Trotzdem flattern der Band vor Auftritten noch immer die Nerven. So auch am diesjährigen Glastonbury Festival. Doch als schliesslich Tausende von Menschen die Songs mitsangen, war Leo Wyndham einfach nur ergriffen. Und vielleicht auch endlich davon überzeugt, dass er es mit seiner Band geschafft hat. Ohne Umwege und Rückschläge.

«Palace machen Gitarrenmusik, welche die Seele besänftigt», steht im Pressetext vom zweiten ­Album «Life After», das diesen Sommer erschienen ist. Für einmal ist das kein Marketing-Geschwurbel, sondern die Wahrheit.

Di 22.10. — 20 Uhr Plaza Badenerstr. 109 Eintritt 36 Frankenwww.plaza-zurich.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch