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Die drei besten Partytipps fürs Wochenende

Eine Italienerin packt ihre Plastikinstrumente aus, ein Superstar kündigt sich an und am Samstag legt ein rätselhafter Amerikaner auf.

Kindliche Spielfreude zeigt Giorgia Anguili.
Kindliche Spielfreude zeigt Giorgia Anguili.

Schön verspielt: Giorgia Angiuli

«Sorry I’m Not a Deejay»: Im Video zum gleichnamigen Song macht Giorgia Angiuli klar, dass sie mehr als auflegt: Die Italienerin sampelt das Mauzen einer Plastikkatze, legt darüber Keyboardklänge, fügt dem Loop immer weitere Elemente hinzu. Nach zweieinhalb Minuten singt Angiuli mit sanfter, rauer Stimme ein paar Zeilen. Einige Sekunden später legt sie das Mikrofon weg, greift zur Kindergitarre und rattert mit Spielzeugpistolen. So entsteht ein ungewöhnlicher, aber eingängiger Clubsong. Auch im Hive wird die Produzentin live musizieren. Bereits 2016 erzählte sie, dass ihr letzter Auftritt im Zürcher Club zu den besten des Jahres zählte. Heute wird Angiuli diese gute Erinnerung mit Gesang, Keyboard, Drumpad und zig Kinderinstrumenten auffrischen.

Freitag, 3.2., 23 Uhr, Hive, Geroldstr. 5, www.hive-club.ch

Don Diablo: Braver Teufel

Don Diablo zählt mittlerweile zu den grössten EDM-Stars: Letztes Jahr landete er auf Platz 15 der DJ Mag Top 100 – und hängte so Top-Kollegen wie Deadmau5 und The Chainsmokers ab. Bereits als Teenager hat Don Pepijn Schipper alias Don Diablo seinen ersten Plattenvertrag unterschrieben. Der langjährige Erfolg hat ihn nicht müde gemacht. Auch auf sein neustes ­Video ist er «mega proud»: Der Clip zu «Switch» wurde Mitte Januar hochgeladen und bereits knapp 2 Millionen Mal angeklickt.

Freitag, 3.2., 50 Franken Härterei, Hardstr.23, 23 Uhr, www.haerterei-club.ch

Goldcap: Kreativer Nomade

Flyers, Beatport-Statistiken und ab und zu eine stimmige Liveaufnahme: Der Instagram-Account von Berge Sahakian alias Goldcap gibt eigentlich nicht viel her. Die einzige Auffälligkeit ist seine Selbstbeschreibung – eine Passage aus dem Song «Sang Real» von Dredg: «I’m a local but a foreigner, still the addict, yet I’m sober, still the body with the coroner …» Trotz grossen Gedanken scheint der Amerikaner nicht allzu viel Trübsal zu blasen: Er legte in Deutschland, Costa Rica und beim Burning Man auf – und lässt sich bei jedem Set neu inspirieren. Und zwar nicht nur von westafrikanischer oder elektronischer Musik, sondern auch von verschiedenen Gedichten, Büchern und Filmen.

Samstag, 4.2., 25 Franken Lexy, Militärstr. 84, www.facebook.com/clublexy

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