Diese Briten lieben Pop

Diese Bandgeschichte begann im Januar 1997. Welche vier Veröffentlichungen haben Belle and Sebastian seither geprägt?

Benannte sich nach einem Kinderbuch: Die Band Belle and Sebastian.

Benannte sich nach einem Kinderbuch: Die Band Belle and Sebastian.

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If You’re Feeling Sinister
1996
Kaum war das Debütalbum «Tigermilk» aufgenommen, veröffentlichten Belle & Sebastian im November 1996 ein zweites ­Album. «If You’re Feeling Sinister» stand in einer von Britpop umkämpften Insel etwas quer in der Landschaft. Mit «Fox in the Snow» enthielt es einen wunderbaren Song, gesungen und erzählt von Stuart Murdoch, begleitet von einem verspielten, fast schon Folk-angehauchten Ensemble. Für diese Art der Musik wurde damals die Bezeichnung Chamber-Pop erfunden.

The Boy with the Arab Strap
1998
Hauptsänger und -songschreiber Stuart Murdoch sagte später einmal, damals habe sich die Band im Honeymoon befunden. Eine Hitparadenplatzierung erreichte das Album nur in Grossbritannien. Mit grandiosen Melodien, verspielten Texten und dem von Isobel Campbell gesungenen «Is It Wicked Not to Care» erhielt es mehrere Hits. Damit – und ihren Liveauftritten – erschlossen sich Belle & Sebastian die Indie-Kundschaft. Und bis heute spielt die Band gerne Stücke daraus.

The Life Pursuit
2006
Nachdem die beiden Gründungsmitglieder Isobel Campbell und Stuart David die Band verliessen, ersetzten die verbliebenen ­Musikerinnen und Musiker rund um ­Murdoch das «&» durch «and». Auf diesem Album gaben sie sich hemmungslos ihrer Pop-Verliebtheit hin. Wie aus einem Lexikon der Hits erzählt, aber immer mit ­subversiven Noten. Wer bei «The Blues Are Still Blue» nicht mitsingt, weil es eine grandiose Hommage an den Glamrock ist, hat etwas verpasst.

How to Solve Our Human Problems (Part 1, 2, 3)
2017 / 18
Ein Album? Nein, Belle and Sebastian ­veröffentlichen lieber eine, zwei, drei EPs. Während «Part 1» fast wie Teaser für noch Kommendes erschien, offenbart «Part 2» die Band als immer wieder humorvolle, eingespielte Gruppe, die den Pop gnadenlos liebt. Psychedelic unter der Discokugel wie auf «Show Me the Sun»? Das können sie alles. Und was gibt es Schöneres zum 22. Geburtstag?

Mo, 20 Uhr
X-tra
Limmatstr. 118
www.x-tra.ch
Eintritt 49 Franken

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.02.2018, 17:00 Uhr

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