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Einmal um die Welt

African Reggae Disco und Chicago House: Beim Alors Festival treffen die unterschiedlichsten Acts und Genres zusammen.

Die Wilde Jagd aus Düsseldorf mag es ungestüm.
Die Wilde Jagd aus Düsseldorf mag es ungestüm.

The Mauskovic Dance Band

Fr 23 Uhr, Photobastei

Ist das eine sinnbefreite Fantasiesprache? Erst bei der x-ten Wiederholung wird klar: Der Sänger repetiert die Worte «Analog Fruit». Den treibenden Beat hat das Publikum hingegen sofort verstanden: Es tanzt und johlt bereits beim ersten Takt. Dass sich Nicola Mauskovic für seine ersten Solosongs im Homestudio verschanzte, ahnt bei den ausgelassenen Konzerten niemand. «Caribbean Space Disco» nennt der Holländer seine Musik.

Arp Frique

Sa 24 Uhr, Photobastei

«Was für ein nostalgischer Kosmopolit», denkt jeder, der die Tracks von Niels Nieuborg alias Arp Frique hört. «African Reggae Disco» beginnt beispielsweise mit einem unbeantworteten Anruf, einem Sprechchor und Retro-Disco-Tunes. «This Is Love» mit den verschiedensten Trommeln und einer vergnügten Frauenstimme. Dass der eigenwillige Genre- und Epochenmix nicht nur bei diesen zwei Songs funktioniert, beweist der Holländer Nieuborg mit seinem ­knallbunten Debütalbum «Welcome to the Colorful World of Arp Frique» (2018).

Lakuti

Sa 1 Uhr, Photobastei

Lerato Khathi wuchs in einer Townshipsiedlung auf, die mittlerweile zu Johannesburg gehört. Trotz der Armut besass Khathis Familie eine grosse Plattensammlung. Diese durchstöberte die Südafrikanerin früh. Sie selbst kaufte später Chicago-House-­Alben. Das Genre begeisterte Khathi dermassen, dass sie unter dem Pseudonym Lakuti aufzulegen begann und in Johannesburg einen Club gründete: Im Planet Hendon traten ab den frühen 90ern internationale DJs auf.

Die Wilde Jagd

Fr 2 Uhr, Kauz

Die Wilde Jagd zieht zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag durch das Land. Sie heult, ächzt und stöhnt. Manchmal erklingen während der Wilden Jagd jedoch auch liebliche Melodien. Vermutlich deshalb haben Ralf Beck und Sebastian Lee Philipp sich nach dieser bekannten deutschen Sage benannt. Die Männer lernten sich 2006 im Düsseldorfer Club Salon Des Amateurs kennen. Den ersten Longplayer haben sie gleichberechtigt realisiert. Jetzt ist Philipp fast alleine für den minimalistischen und hypnotischen Krautrock verantwortlich: Das zweite Album «Uhrwald Orange» (2018) hat Beck nur noch produziert und abgemischt.

Fr / Sa Photobastei / Kauz Eintritt 25 Franken, Festivalpass 30 Frankenwww.alorsfestival.ch

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