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Er lädt zum Tanzen ein

Auch auf seinem achten Album zeigt sich der Mittzwanziger Sandy Alex G tiefenentspannt.

Eva Hediger
Der Amerikaner macht nur kurz Pause: Musiker Alex Sandy G.
Der Amerikaner macht nur kurz Pause: Musiker Alex Sandy G.

Noch gibt es sie: die Rockmusiker, die begabt und erfolgreich sind. Aber auch wahnsinnig­ verhängt. Bestes Beispiel dafür: der Kanadier Mac ­DeMarco, der öfters bekifft Konzerte spielt. Die Zeitschrift «Musikexpress» fragte sich jedoch im letzten Jahr: «Ist der Slack eigentlich noch zeitgemäss?» Schliesslich sei die heutige Jugend viel zu sehr mit Instagram und der Klimakrise beschäftigt, als dass sie sich auf solch verpeilte Musiker einlassen wolle.

Vielleicht nervt sich die Social-Media-Generation auch einfach nur über antriebslose Musiker, aber nicht über ihre entschleunigten Songs? Falls ja, ist Sandy Alex G. ihr Star. Der Amerikaner huldigt zwar auf seinem aktuellen Album «House of Sugar» (2019) dem Slacker Style. Doch faule Tage kennt der Mittzwanziger nicht. Acht Longplayer hat der Singer-Songwriter seit 2010 veröffentlicht. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Sandy Alex G, als ihn Frank Ocean als Gitarrist anheuerte. Das war 2016.

In Interviews erzählt der Musiker, dass er mit jedem einzelnen Release zufrieden sei. Und auch wenn die Songs auf «House of Sugar» entspannt und gar vernebelt klingen: Live wolle er sein Publikum zum Tanzen bringen.

Di 25.2. — 21 Uhr Bogen F Viaduktstr. 97 Eintritt 26 Frankenwww.bogenf.ch

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