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Er lässt nicht locker

Sein Vater ist ein 70er-Superstar, Albert Hammond Jr. selbst wurde mit The Strokes in den Nullerjahren gross. Und jetzt?

Sagt ja zur Sonnenbrille und Nein zu Drogen: Albert Hammond Jr.
Sagt ja zur Sonnenbrille und Nein zu Drogen: Albert Hammond Jr.

Während die gitarrenverliebten Indiekids das ­Debüt «Is This It» (2001) seiner Band The Strokes ­feierten, gab Albert Hammond Jr. an den Wochenenden 2000 Franken für Drogen aus. Trotzdem konnte der Gitarrist und Sohn von 70er-Star Albert Hammond sowohl mit der Band als auch alleine erfolgreich Musik veröffentlichen. Sein erstes Album ohne die Kollegen hiess «Yours to Keep» (2006) und klang überraschend sanft. Schlummermusik für Erwachsene.

LP um LP wurde der Sound rock ’n’ rolliger – und grösser. Letzteres findet der «Rolling Stone», welcher «Francis Trouble» (2018) als Hammonds bestes Werk bezeichnete. Der mittlerweile trockene Hammond hat es nach seinem Zwilling genannt, den seine Mutter während der Schwangerschaft verlor.

Er habe immer gewusst, dass er eigentlich einen Bruder habe. Doch erst letztes Jahr erfuhr er, dass in der Plazenta ein Fingernagel von Francis gefunden worden war. «Als hätten wir uns irgendwie berührt», sagte der Amerikaner. Der 38-Jährige fühlte sich plötzlich mit Francis verbunden. Deshalb widmete er ihm sein viertes Soloalbum. Es ist nachdenklich. Und wild wie The Strokes.

Di — 20.30 Uhr Rote Fabrik Sommerbühne, Seestr. 395 Eintritt 30 Frankenwww.rotefabrik.ch

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