Er ravt weiter

Seit der Love-Parade 1995 kennt dieser Berliner DJ nur noch eine Liebe: Techno.

Oberländer treibts auch musikalisch bunt.

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Auf der Couch liegen und neue Musik suchen, ist das Hobby von Jan Oberländer. Gut, dass der Deutsche aber trotzdem kein Stubenhocker ist. Noch besser, dass er seine Funde teilt. Denn sein Beruf ist es, «mit diesen Tracks die Tanzfläche zum Ausrasten zu bringen», wie er einst in einem Interview erklärte.

Oberländer hörte als Junge Die Ärzte und als Jugend­licher deutschen Hip-Hop sowie amerikanischen Rap. Die elektronische Musik entdeckte er durch ein Album von Alphex Twins: «So eine Ambient-Scheibe mit Vogelge­zwitscher, das war genau das Richtige für mein damaliges Hobby: Kiffen und in leer stehenden Häusern abhängen.» 1995 tanzte er zum ersten Mal an der Love-Parade zu Techno. «Danach hatte ich ein Hobby mehr: irgendwie nach Berlin kommen und abraven.» Bald legte Oberländer selbst auf und gründete mit Robert Helms den Liveact Tracker. Diesen lösten die zwei 2010 wieder auf – und Oberländer konzentriert sich wieder voll auf seine DJ-Karriere: Allein in diesem Jahr wurde er über sechzigmal in Deutschland und dem restlichen Europa gebucht. Ausserdem haut er auf Soundcloud fleissig neue Tracks, EPs und Live-Sets raus. So auch vor einem Monat die EP «Break the Stone». Der Titeltrack hat der Musikproduzent zusammen mit Bartos aufgenommen. Ein groovender, düsterer Stimmungsmacher.

(Zueritipp)

Erstellt: 13.09.2017, 15:10 Uhr

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