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Er sprengt seine Grenzen

So wild wie früher ist der Amerikaner Cass McCombs nicht mehr. Trotzdem bleibt er in seiner Musik ein Rebell.

Singt lieber, als zu plaudern: Der Singer-Songwriter Cass McCombs.
Singt lieber, als zu plaudern: Der Singer-Songwriter Cass McCombs.
Silvia Grav

Lange mochte der bald 42-jährige Cass McCombs nichts über seine Vergangenheit verraten. Interviews gab er deshalb nur selten und ausschliesslich schriftlich. Die Leute sollten lieber seine Songs hören als sich mit seinem Privatleben beschäftigen.

Doch über die Jahre wurde der kalifornische Singer-Songwriter zugänglicher. Er erzählte offen, wie sehr er die Highschool gehasst hatte. Zeitweise hielt er sie nur unter LSD aus. Nach dem Abschluss schrieb sich McCombs in keine Universität ein. Lieber folgte er seinen studierenden Freunden durch die Staaten. Die Tage verbrachte er lesend in Bibliotheken. Eine eigene Bleibe hatte er damals nicht. Anfang der Nullerjahre landete er in New York und schloss sich der dort boomenden Anti-Folk-Szene ein.

Und auch heute ist Cass McCombs ein Musikrebell, der laut eigenen Angaben «Genres zerstören» will. Kritiker ordnen seine bisherigen Longplayer trotzdem ein: Mal schreiben sie von Folk, dann von Country, Blues oder Garagenrock.

Der Deutschlandfunk bezeichnet Cass McCombs’ Songs als klassische Slow Burner. Und auch die gesellschaftskritischen, teils sarkastischen Lieder auf dem neunten Album «Tip of the Sphere» (2019) brauchen Zeit, um sich zu entfalten.

Mi 13.11. — 20:30 Uhr Rote Fabrik Seestr. 395 Eintritt 34 Frankenwww.rotefabrik.ch

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