Er will nur spielen

Alejandro Mosso verzichtet auf fremde Songs und zu viel Schnickschnack. Mit Erfolg.

Alejandro Mosso konzentriert sich auf die perfekte Party.

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DJ sein? Das ist Alejandro Mosso zu wenig. «Ich will nicht nur auflegen, was andere produziert haben», so der Argentinier in einem Interview. «Ich will meine eigene Musik spielen. Das war von Anfang an klar für mich.» Nach über 200 Shows in den letzten zehn Jahren habe er genug Erfahrung, um zu wissen, dass es nicht um das Equipment gehe: «Sondern um Timing, Interaktion und Emotionen.» Mosso tritt nur mit einem Laptop und Controllern auf – und geht immer auf die Stimmung ein, die im jeweiligen Club herrscht.

Als Teenager hörte Alejandro Mosso Acts wie Autechre und Boards of Canada. «Wie andere aus meiner Generation bin ich von der Intelligent Dance Music Ende der 90er geprägt», sagt der 35-Jährige. 2005 erschien sein Debütalbum «Hiperborea». Erste grössere Auftritte in Argentinien und Chile folgten. Sechs Jahre später gründete Mosso sein eigenes Label «Mosso». So hatte der fleissige Produzent unter Kontrolle, wie seine Releases klangen und aussahen.

Sein letztjähriges Album «Gaia» ist aber auf dem Barceloner Plattenlabel Hivern Disc erschienen. Die sechs runden Tracks sind alle nach Figuren der griechischen Mythologie benannt – und hieven Alejandro Mosso endgültig in den House-Olymp.

Sa, 23 Uhr
Frieda’s büxe
Friedaustr. 23
www.friedasbuexe.ch
Eintritt 25 Franken

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.02.2018, 17:06 Uhr

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