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Tonspur für sommerliche Abende

Durch und durch angenehm: So klingt die millionenfach geklickte Musik von Lola Marsh aus Tel Aviv.

Zusammengewachsen zum Duo: Yael Shoshana Cohen und Gil Landau.
Zusammengewachsen zum Duo: Yael Shoshana Cohen und Gil Landau.

Klicks und Streams: Das sind die Währungen, an denen heutzutage ablesbar ist, ob eine Musikerin oder ein Musiker denn auch populär ist. Verkäufe? Spielen nicht mehr die entscheidende Rolle.

Gemessen an den Ziffern, die beim Streamingdienst Spotify hinter dem ­neckisch losklatschenden Song «You’re Mine» aufleuchten, muss es sich beim israelischen Duo Lola Marsh um eine Formation handeln, die eigentlich bereits viel zu gross ist für die kleinen Konzertclubs. Über acht Millionen Mal wurde diese kleine Popverführung bereits angehört, welche die Sängerin Yael Shoshana Cohen und ihr musikalischer Partner Gil Landau erfunden haben. Und der schattige Song «Sirens», der an Lana Del Reys Überhit «Video Games» erinnert, verbucht auch schon weit über zwei Millionen Klicks.

Landau, der Cohen bereits 2011 in Tel Aviv kennen gelernt hat, sagt denn auch, dass ihn der Blick auf den stetig wachsenden Zähler lange Zeit vom Songschreiben abgehalten habe. Nun ist das Debüt «Remember Roses», das einen Tag vor dem Zürcher Konzert erscheint, aber fertig geworden. Es ist anzunehmen, dass sich auf diesem Album neben den beiden bisherigen, durch und durch angenehmen Hits noch weitere Songs einfinden, die sich prima als Tonspur für sommerliche Abende eignen.

Lola Marsh sind im Bogen F aber nicht ­allein. Denn zunächst tritt mit Ryley Walker ein Mann auf, der eine zeitlose akustische Gitarrenmusik spielt. «Golden Sings That Have Been Sung» heisst das aktuelle Album des Amerikaners, auf dem er alte Meister wie John Fahey ganz locker und wunderbar in die Gegenwart holt.

Samstag, 21 Uhr, Bogen F

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