Hart arbeitende Musikerinnen

Katie Crutchfield hat ihr Projekt Waxahatchee vom Akustikfolk zur Rockband ausgebaut.

Die US-Amerikanerin bringt Rock in vielen Spielarten.

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Es begann vor zehn Jahren an der High School in Birmingham, Alabama, als die Zwillingsschwestern Katie und Allison Crutchfield die Punk-Band P.S. Eliot gründeten. Dann trennten sich die musikalischen Wege. Katie startete 2012 ihr Soloprojekt Waxahatchee mit dem ersten Album «American Weekend». Aufgenommen im Elternhaus nach einem Schneesturm, bestand es aus intimen Folksongs mit der akustischen Gitarre.

Vier Alben später ist aus Waxahatchee eine Band geworden. Mit jedem Werk hat Katie Crutchfield ihr Klangspektrum erweitert. Das aktuelle «Out in the Storm» bringt Rock in vielen Spielarten: Alternative, Garage, Grunge. Crutchfield verarbeitet das Ende einer Beziehung und pendelt zwischen Wut und Befreiung. In «Sparks Fly» singt sie: «And I see myself through my sister’s eyes, I’m a live wire, electrified.»

Schwester Allison sagt über Katie: «Sie hat noch nie so hart an den Texten gearbeitet, das beeindruckt mich.» «Das bin alles ich», so Katie. Live werden diese autobiografischen Momentaufnahmen mal zur Ruhe vor dem Sturm nur mit der Akustikgitarre, mal zum Gewitter mit drei elektrischen Gitarren. Zur Begleitband gehört auch Allison, die im Vorprogramm ihr erstes eigenes Soloalbum vorstellt. Aus den chaotischen Punk-Teenagern von einst sind hart arbeitende Musikerinnen geworden.

Donnerstag, 20 Uhr, Rote Fabrik.

(Zueritipp)

Erstellt: 13.09.2017, 15:06 Uhr

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