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Ihre Musik treibt Dämonen aus

DAS KONZERT IST ABGESAGT!

Eva Hediger
Eindringerlicher Blick, eindringliche Musik: Torres.
Eindringerlicher Blick, eindringliche Musik: Torres.

Als Mädchen spielte Mackenzie Scott oft Britney Spears: Vor dem Spiegel im Kinderzimmer tanzte sie zu den Songs ihres Idols. Heute ist die Amerikanerin selbst Musikerin. Aber kein Popstar. Zu wenig schert sich Scott alias Torres um den Massengeschmack. Ihre Musik klinge, als würde Enya auf Phil Collins’ Tarzan-Soundtrack treffen, so die Endzwanzigerin. Oder wie «Phantom der Oper mit Pedal-Steel-Gitarre». Torres ist seit Jahren ein grosser Fan von Musicals.

Sie schütze ihre Songs stärker als ihre Privatsphäre, sagte Torres einst in einem Interview. Diese Aussage mag überraschen. Denn wer die Musik von Torres kennt, kennt auch ihre Lebensgeschichte. Bereits auf dem selbst betitelten DIY-Debütalbum verarbeitet die damals 22-Jährige ihre komplizierte Kindheit: Sie war noch ein Baby, als sie von einer Baptisten-Familie adoptiert wurde.

Als Teenager fühlte sich Torres vom strengen Glauben eingeengt. Heute bezeichnet sie sich als Christin – ihre Beziehung zu Gott als «mysteriös». Ende Januar ist das vierte Album «Silver Tongue» erschienen. Es ist weniger rockig als seine Vorgänger. Der Elektro-Einschlag tut dem teils sehr wuchtigen Sound gut.

Fr — 20:30 Uhr Rote Fabrik Seestr. 395 Eintritt 30 Frankenwww.rotefabrik.ch

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