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Ist es «Wobble Wobble» oder doch Dubstep?

Das britische Duo Mount Kimbie bringt trotz gelungenen Alben die Musikkritiker mit ihrer Musik zum Verzweifeln.

Bekannt durch ihr Band-Projekt: Mount Kimbie legen aber immer öfter auf.
Bekannt durch ihr Band-Projekt: Mount Kimbie legen aber immer öfter auf.

Musikjournalistinnen und -journalisten zermarterten sich im Sommer 2010 die Hirne: Wie sollen sie das halbstündige Debütalbum «Crooks & Lovers» vom englischen Duo Mount Kimbie einordnen?

In den wohlwollenden Kritiken tauchten Wortschöpfungen wie Industrie-Patchwork-Soul, Dubstep-Freestyle und ­Ambi-Step auf. Das deutsche Magazin «Spex» schrieb von «Wobble Wobble plus Ambience», und die BBC fragte fast verzweifelt: «Was ist Dubstep überhaupt? Und wen kümmert es eigentlich?»

Schliesslich haben Dominic Maker und Kai Campos einfach ein wunderbares elektronisches Album geschaffen. Am Ende des Jahres tauchte «Crooks & Lovers» in mehr als dreissig «Best of»-Listen auf.

Auch die beiden weiteren Alben von Mount Kimbie lassen sich keinem einzelnen Genre zuschreiben. Dafür sind die beiden Studienfreunde viel zu offen, lassen sich immer wieder auf neue Ideen und Einflüsse ein. Auch arbeiten Mount Kimbie wiederholt mit verschiedenen Kollegen zusammen. Darunter sind auch die beiden Engländer King Krule und James Blake, die sich ebenfalls gekonnt im Irgendwas-wie-Dubstep-Kosmos bewegen.

In mehreren Interviews betonten Mount Kimbie, dass sie eigentlich keine DJs seien. Trotzdem hat sich das Duo immer stärker auf das Auflegen konzentriert. Und so wird Mount Kimbie auch in der Zukunft ein Live-Set spielen.

Sa 28.9. — 24 Uhr Zukunft Dienerstrasse 33www.zukunft.cl

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