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Jazz von Addis Abeba bis Miami

Sie kommen: Big Stars und Youngsters aus Jazz, Funk und Soul. Das sind unsere sechs Tipps zum Festival Jazznojazz.

Cécile McLorin Salvant, Sängerin aus Miami, mischt Standards karibischen Blues bei.
Cécile McLorin Salvant, Sängerin aus Miami, mischt Standards karibischen Blues bei.

District Five

Do 19 UhrDie Gewinnerband des ZKB-Jazzpreises eröffnet den Donnerstag auf der Hauptbühne, danach kommt Billy Cobham. Das Schweizer Quintett nennt sich nach dem Zürcher Kreis 5, dem Quartier, in dem die Jazzabteilung der ZHDK beheimatet ist. Die frappante Versiertheit, mit der diese «Schülerband» an ihren Instrumenten hantiert und experimentiert, lässt staunen und jubeln.

Cécile Mclorin Salvant

Do 19.30 UhrMit 28 hat die US-Amerikanerin schon eine beachtliche Karriere hinter sich. Ihre Stimme hat jenen Zauber, der Billie Holiday oder Sarah Vaughan unsterblich machte. Sie ist getränkt von karibischem Blues, gewürzt mit keckem Swing, zugleich verspielt und treffsicher rein. Die Sängerin aus Miami adaptiert Standards auf überraschende Art und schreibt eigene Songs voller Raffinesse. Im ZKB Club im Theater der Künste stellt sie ihr neues Album vor.

Mulatu Astatke

Do 22 UhrMit 74 wirbelt er über sein Vibrafon wie ein Jazzer in den besten Jahren. Dabei war es lange Jahre ruhig um den ostafrikanischen Sound-Pionier. In den Bars und Clubs von Addis Abeba schuf Astatke in den wilden 70er-Jahren jenen Mix aus äthiopischer Folklore, Jazz und Future-Funk, der als Ethio-Jazz bekannt wurde.

Rom / Schaerer / Eberle – Kids-Projekt

Sa 17 UhrEntstanden im kreativen Austausch der Jazzwerkstätten Bern und Wien, pflegt dieses Trio mit ­Gesang, Trompete und Gitarre eine energetische Musik. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

Brother Strut

Do 22.30 Uhr Fr/Sa. 23 Uhr Diese sechs Briten standen mit Stevie Wonder und Amy Winehouse in den Studios, sind aber zur Liveband geboren. Brother Strut dehnen den traditionellen Funky Friday zur eigentlichen ­Festivalschiene aus und pumpen ihre Grooves von Donnerstag bis Samstag spätabends auf der Nebenbühne im Stall 6.

Nik West

Sa 22.30 UhrFunk und Soul auch zum Festivalabschluss: Nik West (24) aus Phoenix, Arizona, vereint beides in ihren berauschenden Bühnenperformances. Die kraftvolle Sängerin und E-Bassistin vermochte sogar Prince himself zu begeistern. Längst tourt sie mit ihrem eigenen Sextett durch alle Welt.

Gessnerallee. www.jazznojazz.ch.Eintritt: 30–95 Franken; Tagespässe 130/180 Franken

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