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Dieser Pelz kommt nicht aus der Mode

Fur Coat gehören zu den wenigen DJs aus Südamerika, denen der internationale Durchbruch gelang.

Seinem Outfit zum Trotz heisst dieses Duo Fur Coat.
Seinem Outfit zum Trotz heisst dieses Duo Fur Coat.

Fur Coat ist manchmal doch etwas für Tierfreunde und Betreiber pelzfreier Clubs. Dann, wenn nicht das Kleidungsstück, sondern das südamerikanische ­DJ-Duo gemeint ist. Bereits Mitte der Nullerjahre lernten sich Sergio Munoz und Israel Sunshine auf einer House-Party in Venezuela kennen. Einem Land, in dem am Karneval und weniger in elektronischen Clubs gefeiert wird. Die beiden merkten jedoch rasch, dass sie auf die gleiche Musik stehen. Als Fur Coat legten Munoz und Sunshine bald an kleinen Undergroundpartys auf, unterstützten sich aber auch stark bei ihren jeweiligen Soloprojekten.

Erst sechs Jahre später entdeckte Crosstown-Rebels-Chef Damian Lazarus das Duo. Er überliess ihm den Song «The Crossroads» von Labelliebling Russ Yallop. Das Resultat überzeugte. Lazarus pushte Fur Coats und brachte sie in namhafte Clubs und an grosse Festivals – so auch ans Sonar in Barcelona und ans englische We Are Festival.

Seit dem Debüt «Mind Over Matter» 2012 gab es etliche Partys und Releases. Die beiden DJs haben ihren Sound weiterentwickelt. Er ist dunkler, eingängiger geworden. Mit drei Tracks schafften es Fur Coat in Beatport’s Top 10 der Technocharts.

«Katarsis» (2015) beschreibt das Duo als «die perfekte EP, um den Club zum Beben zu bringen». Das Ziel erreichen sie auch mit der diesjährigen EP «Transcendental»: vier quirlige Stücke voller internationaler ­Einflüsse. Und mit einem richtigen Pelzträger auf dem Cover: einem getigerten Büsi.

Samstag, 23 Uhr, Hive.

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