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Raven mit Beethoven

Klassische Musik hat den deutschen Produzenten und DJ Einmusik zu seinem neuen Album inspiriert.

Eva Hediger
Bevor er auflegt, checkt der DJ alles doppelt und dreifach: Einmusik.
Bevor er auflegt, checkt der DJ alles doppelt und dreifach: Einmusik.
J. Konrad Schmidt

Zehn Jahre nach dem Release bezeichnet das deutsche Fazemag «Jittery Heritage» von Einmusik noch immer als Überhit. Der Track bescherte dem Hamburger den Durchbruch. Mittlerweile hat er nicht nur auf vielen renommierten Labels veröffentlicht, sondern betreibt mit Einmusika auch ein einiges. Auf diesem ist im vergangenen Oktober die LP «Serenade» erschienen.

Frank ­Sinatras «Moonlight Serenade» hat Einmusik zum ­Namen inspiriert: «Ich hatte den Refrain tagelang im Ohr, und inhaltlich passte die Serenade zu meinen schon fertigen Songs.» Eigentlich wollte er nur sieben Tracks veröffentlichen. Doch «Serenade» wurde ein Doppel­album. «Es fällt mir gerade richtig leicht, Musik zu ­machen.» Nach jedem Auftritt hatte Einmusik neue Ideen. Viele kamen dem Produzenten und DJ auch, als er klassische Musik hörte. Trotz dieser verschiedenen Einflüsse wurde «Serenade» eine stimmige, melodische und melancholische Veröffentlichung.

Seine ersten Livesets bestritt Einmusik, der bürglich Samuel Kindermann heisst, mit einem uralten Laptop, auf dem die nötigen Programme nicht rundliefen. «Deshalb prüfe ich vor einem Auftritt immer noch alles doppelt. Und ich halte mein Equipment super organisiert und sauber», so Einmusik. «Stimmt alles, kann ich aber problemlos drei Stunden lang auf der Bühne stehen.» Und zwar überall auf der Welt: Der DJ wird auch in Mexiko, Indien, Indonesien und Südafrika gebucht.

Fr — 23 Uhr Hive Geroldstr. 5 Eintritt 25 Frankenwww.hiveclub.ch

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