Sie sind wieder da

Die Songs der Erfolgsband Razorlight konnte in den Nullerjahren jeder mitsingen. Ein Rückblick in Hits.

Die neuen und alten Bandmitglieder: Johnny Borrell (Mitte) war schon immer dabei, die anderen nicht.

Die neuen und alten Bandmitglieder: Johnny Borrell (Mitte) war schon immer dabei, die anderen nicht. Bild: Bryce Jepson

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Stumble and Fall«Up All Night», 2004

Nachdem er bei den Libertines Bass gespielt hatte, wollte Johnny Borrell eine eigene Band. Über eine Anzeige fand er erste Mitmusiker. 2003 unterschrieb die englisch-schwedische Gruppe ihren Vertrag bei Mercury Records. Ein Jahr später veröffentlichte Razorlight das Debütalbum «Up All Night». Der neunte Track «Stumble and Fall» zeigte, wie Indie-Rock damals funktionierte: lärmige Gitarre, treibende Drums und ein etwas zaghafter Gesang.

Einer der ersten Songs der Band: «Stumble and Fall». Video: YouTube/Razorlight

America«Razorlight», 2006

«Was für miese Reime!», nörgelten die Kritiker, als «America» im Sommer 2006 die internationalen Charts eroberte. Der ruhige, schlichte Song thematisiert die globale Stellung der Vereinigten Staaten – und wurde wohl gerade wegen der teilweise albern einfachen Songzeilen zu einem der grössten Hits von Razorlight.

Ernteten Kritik für die Reime: «America». Video: YouTube/Razorlight

Wire to Wire«Slipway Fires», 2008

«What is love but the strangest of feelings?», sang Johnny Borrell 2008 ungewohnt ernst und tief. Der reduzierte und Piano-lastige Song schaffte es in mehreren Ländern in die Charts, darunter auch 35 Wochen lang in der Schweiz.

Ungewohnt tief: «Wire to Wire». Video: YouTube/Razorlight

Olympus Sleeping«Olympus Sleeping», 2018

Zehn Jahre lang veröffentlichten Razorlight kein neues Album. Währenddessen verfolgte Sänger Johnny Borrell eine schleppende Solokarriere. Schliesslich belebte er Razorlight mit ausgetauschten Bandmitgliedern wieder. Anders klingen die neuen Songs nicht: Sie sind gut gelaunt, manchmal etwas punkig und voller Uuhs und Yeahs. So wie der Song «Olympus Sleeping». Er gab dem im Herbst 2018 erschienenen Comeback-Longplayer seinen Namen.

Comback nach zehn Jahren: «Olympus Sleeping». Video: YouTube/Razorlight

So 10.2. — 19.30 Uhr
Kaufleuten
Pelikanplatz
Eintritt 52 Franken
www.kaufleuten.ch

(Züritipp)

Erstellt: 06.02.2019, 15:31 Uhr

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