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Viel Trash und noch mehr Spass

In der neuen Reihe «Trash Pop» im Exil legt DJ Ray Douglas alte Hits auf. Welche Trash-Songs bringt die Züritipp-Redaktion zum Tanzen?

Einer der Trash-Pop-Vertreter: Mark Quashie aka The Mad Stuntman.
Einer der Trash-Pop-Vertreter: Mark Quashie aka The Mad Stuntman.

Reel 2 Real: I Like to Move It (1994)

Diese Beats! Dieses Synthi-Gefurze! Und das Outfit von Sänger Mark Quashie aka The Mad Stuntman im Clip (all white; ein Hosenbein kurz, das andere lang; Bandana; Pimp-Shades)! Wir streamen den fantastisch beknackten Track jedes Jahr an Silvester, so gegen 3 Uhr, wenn alle zu schwächeln anfangen, weil: Das Ding macht dich physically physically physically fit-a! (psz)

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The Flirts: Passion (1982)

Der Song «Passion» ist 80er pur: stumpfsinniger Bass und darüber ein paar blödsinnige Synthie-Melodien. Es wird irgendwann auch noch was über Leidenschaft gehaucht und das Wort Passion buchstabiert. Albern, aber leider geil. (nia)

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Tic Tac Toe: Ich wär so gern so blöd wie du (1997)

Die Songs von Tic Tac Toe habe ich als Siebenjährige im Radio aufgeschnappt. Die Texte habe ich nicht ganz verstanden, aber die Beleidigungen. Die Refrains von «Ich find dich scheisse» und besonders «Ich wär so gern so blöd wie du» sang ich immer wieder lautstark meiner älteren Schwester vor. Die Streitereien haben wir aufgegeben, «Ich wäre so gern so blöd wie du» gröle ich aber noch immer mit. (evh)

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C. Cecchetto / C. Simonetti: Gioca Jouer (1981)

Italo-Disco-Hits sind oft nicht zu überbieten, was billige Beats und debile Lyrics angeht. Das Lied «Gioca Jouer», das später als Superman-Song der UK-Gruppe Black Lace berühmt wurde, ist eine Art Bewegungsanleitung («Schwimmen! Skifahren! Muskeln anspannen wie Muscle Man!»). Mit diesem Lied lässt sich als DJ im Nu eine Party auflösen – es sei denn, die Leute sind so betrunken, dass sie die Bewegungen begeistert nachahmen. (cs)

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A Touch of Class: Around the World (La La La La) (2000)

Es braucht nur wenige Töne des Xylofon-Intros, und wir Nuller-Teenager hüpfen genauso ekstatisch und unkoordiniert wie damals im Kinderzimmer zum – zugegeben flachen – Eurodance-Song. Ach und natürlich singen wir den preisverdächtigen Refrain mit: «Lalalalalala». (aho)

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Richard Marx: Right Here Waiting (1989)

Es war mein erstes Mal, und ich war danach während Tagen aufgewühlt: mein erster geschlossener Tanz mit einem Mädchen. Richard Marx, ein Mann mit zweifelhafter Frisur, hatte die Ehre, diesen Moment mit seiner Ballade zu vertonen. Höre ich ihn heute, werde ich zum Teenie. (cix)

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Sa — 23 Uhr Exil Hardstr. 275 Eintritt 20 Frankenwww.exil.cl

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