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Zwei Königinnen

Marika Rossa und Chelina Manuhutu behaupten sich als DJs in der männerdominierten Technoszene.

Legt weltweit auf: DJ Marika Rossa.
Legt weltweit auf: DJ Marika Rossa.

Marika Rossa

Mal posiert Marika Rossa als alienähnliches Wesen: Das Gesicht ist rosa-silbern gepudert, die pinkfarbenen Haare zu zwei Hörnern zusammen­gebunden. Dann hat sie sich mit bunter Farbe eine mexikanische Totenmaske geschminkt. Jede Haarsträhne hat eine andere Farbe. Auch bei ihren Auftritten mag es die DJ schrill. Frisur und Outfit sind immer auffällig. Sie werden unter den Videos ihrer Liveauftritte immer wieder diskutiert. Doch viele Fans langweilt das. Sie huldigen lieber den musikalischen Leistungen der DJ.

Diese sind beachtlich: Häufig landen ihre Techno-Tracks der Ukrainerin in den Charts der Musikplattform Beatport. In Osteuropa verzichtet kaum ein Festival auf Marika Rossa. Aber auch in Mexiko und der Türkei wurde die DJ, Produzentin und Labelgründerin schon öfter gebucht. Vor wenigen Wochen veröffentlichte Marika Rossa mit ihrer italienischen Kollegin Deborah De Luca die gemeinsame EP «Because»: Schneller, eigenwilliger und frischer Techno.

Chelina Manuhutu

Die Manuhutus sind alles Künstler und Kreative. So legte auch Chelinas Bruder auf. Er nahm die Teenager-Schwester immer wieder an Auftritte mit. Sie war fasziniert von der Musik, wurde aber trotzdem erst Model. Zehn Jahre lang arbeitete sie für die verschiedensten Labels und Designer. Dann entschied Chelina Manuhutu, DJ zu werden. Sie kaufte sich Turntables und übte, übte, übte. Ab 2011 legte die Amsterdamerin schliesslich in den verschiedensten Nacht- und Strandclubs auf.

Heute lebt Manuhutu auf Ibiza – und muss einen dichten Tourplan einhalten: Allein in diesem Jahr wurde die gebürtige Niederländerin bereits in mehr als sieben Ländern gebucht und legte in Santiago, London und New York auf. 2018 veröffentlichte die Mittdreissigerin mit dem DJ und Produzenten Fran Arés den Track «Fantastic Job». Der 7-minütige Track zeigt, was Manuhutu auszeichnet: Selbstbewusster und groovender Techno, der auch in grossen Räumen funktioniert.

Fr 29.3. — 23 Uhr Härterei Hardstr. 219 Eintritt 25 Frankenwww.haerterei-club.ch

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