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National LeagueZug feiert Weihnachten als Leader

Der EV Zug taucht beinahe gegen das Schlusslicht SCL Tigers. Lugano gewinnt das Derby gegen Ambri-Piotta in der Verlängerung.

Die Zuger, hier Gregory Hofmann, scheiterten immer wieder an Langnaus Goalie Damian Stettler. Erst im Schlussdrittel drehten sie die Partie zu ihren Gunsten.
Die Zuger, hier Gregory Hofmann, scheiterten immer wieder an Langnaus Goalie Damian Stettler. Erst im Schlussdrittel drehten sie die Partie zu ihren Gunsten.
Foto: Patrick Straub (Freshfocus)
Die Fribourger hielten Lausanne in Schach.
Die Fribourger hielten Lausanne in Schach.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)
Biel kommt gegen Servette zu einem mühevollen Sieg.
Biel kommt gegen Servette zu einem mühevollen Sieg.
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
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Der EV Zug hätte sich das Weihnachtsfest gegen die SCL Tigers beinahe selbst vermiest. Die Zentralschweizer brauchten gegen die SCL Tigers 40 Minuten, ehe sie erwachten. Raphael Diaz, Yannick Zehnder im Powerplay und Sven Senteler trafen zu Beginn des Schlussdrittels für den EVZ innerhalb von vier Minuten und drehten damit die Partie gegen die Langnauer. Das Schlusslicht der National League führte nach 26 Minuten dank Toren von Alexei Dostoinov und Patrick Petrini in Überzahl eher überraschend 2:0. Dario Simion machte mit dem 4:2 in der Schlussminute alles klar.

Der HC Lugano gewann auch das dritte Tessiner Derby in dieser Saison. Das Team von Trainer Serge Pelletier bezwang Ambri-Piotta zu Hause 3:2 nach Verlängerung. Bereits nach fünf Minuten erzielte Bernd Wolf das 1:0 für die Luganesi. Jiri Novotny glich Anfangs zweitem Drittel im Powerplay zum 1:1 aus. Zweieinhalb Minuten später brachte Luca Fazzini das Heimteam in Überzahl wieder in Führung, ehe Dominic Zwerger nur zwei Minuten später zum 2:2 traf. Nach 29 Sekunden in der Verlängerung schoss Tim Heed Lugano ins Derby-Glück.

Biel und Davos drehen ihre Partien

Ryan Tömmernes konnten die Bieler einfach nicht unter Kontrolle bringen zu Beginn der Partie, die sie am Ende 4:2 gewinnen konnte. Sein Doppelpack brachte Servette in Führung. Der EHC Biel konnte aber noch vor der ersten Pause reagieren: Konstantin Komarek traf im Powerplay zum Anschluss. Motiviert davon glich Jason Fuchs, ebenfalls in Überzahl, im Mitteldrittel aus, bevor Petteri Lindbohm kurz vor dessen Ende die Führung erzielte. Das starke Mitteldrittel reichte den Seeländern zum 4:2-Sieg. Für Servette ist die Niederlage schmerzhaft, da dadurch der Anschluss an die Spitze verloren geht.

0:2 nach sechs Minuten: Der Start war dem HCD klar missglückt in diesem wichtigen Spiel gegen die Lakers. Doch dank einer Steigerung im Mitteldrittel wechselte das Momentum durch zwei Tore in 45 Sekunden die Seiten: Rapperswil schien überfordert, Davos war am Drücker und erzielte die Führung. Die Lakers konnten im Schlussdrittel zwar ausgleichen, doch Sven Jung kurz vor Ende besiegelte den 5:3-Sieg für den HCD.

Fribourg gewinnt Romandie-Derby

Auf dem Papier war die Partie zwischen Fribourg-Gottéron und Lausanne ein Spitzenspiel. Auf dem Eis sah es aber lange eher so aus, als ob die Teams mental schon um den Christbaum sitzen. Im Mitteldrittel änderte sich dies aber: Ryan Gunderson brachte Fribourg in doppelter Überzahl in Führung. Es war der Öffner, den die Partie brauchte. Beide Teams spielten besser, kamen zu Chancen. Mit etwas Glück gelang Fribourg auch noch das 3:0. Lausanne wollte in der Tabelle aber vor Gottéron bleiben, steigerte sich im Schlussdrittel nochmals, übernahm das Spieldiktat. Doch an der Chancenauswertung mangelte es, die beiden Treffer zum 2:3 kamen zu spät. Und so gewann Fribourg zum ersten Mal in dieser Saison gegen Lausanne und darf Weihnachten dank des 3:2-Erfolgs auf dem dritten Rang feiern.

Zug – SCL Tigers 4:2 (0:1, 0:1, 4:0).

0 Zuschauer. – SR Dipietro/Nikolic (AUT), Huguet/Wermeille. – Tore: 14. Dostoinov (Leeger) 0:1. 26. Petrini (Nilsson, Neukom/Powerplaytor) 0:2. 41. (40:21) Diaz (Simion, Kovar) 1:2. 43. Zehnder (Martschini, Hofmann/Powerplaytor) 2:2. 45. Senteler 3:2. 60. (59:28) Simion (Kovar, Klingberg) 4:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.

Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Zgraggen, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Gross; Martschini, Kovar, Thorell; Simion, Senteler, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Thürkauf, Leuenberger, Bachofner.

SCL Tigers: Stettler; Lardi, Grossniklaus; Bircher, Leeger; Erni, Huguenin; Sturny, In-Albon; Julian Schmutz, Maxwell, Nilsson; Neukom, Berger, Dostoinov; Weibel, Flavio Schmutz, Petrini; Rüegsegger, Melnalksnis, Andersons.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Punnenovs, Schilt (alle verletzt) und Earl (überzähliger Ausländer). SCL Tigers von 57:54 bis 58:28 ohne Torhüter.

Lugano – Ambri-Piotta 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 1:0) n.V.

1 Zuschauer. – SR Stolc (SVK)/Mollard, Cattaneo/Kehrli. – Tore: 5. Wolf 1:0. 22. Novotny (Flynn/Powerplaytor) 1:1. 25. Fazzini (Bertaggia, Loeffel/Powerplaytor) 2:1. 27. Zwerger 2:2. 61. (60:29) Heed (Bodker, Arcobello) 3:2. – Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Chiesa) gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Chiesa, Wellinger; Nodari, Wolf; Loeffel, Vedova; Bodker, Arcobello, Fazzini; Walker, Lajunen, Lammer; Bürgler, Herburger, Bertaggia; Traber, Sannitz, Romanenghi.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Fohrler, Fischer; Hächler, Ngoy; Pinana; Nättinen, Müller, Zwerger; Rohrbach, Flynn, Horansky; Dal Pian, Novotny, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Goi.

Bemerkungen: Lugano ohne Antonietti, Suri (beide krank), Matewa, Morini und Zurkirchen (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D’Agostini, Zaccheo Dotti und Incir (alle verletzt).

Genève-Servette – Biel 2:4 (2:1, 0:2, 0:1)

1 Zuschauer. – SR Salonen (FIN)/Staudenmann, Altmann/Dreyfus. – Tore: 4. Tömmernes (Damien Riat, Omark) 1:0. 11. Tömmernes (Omark/Powerplaytor) 2:0. 19. Komarek (Hofer, Rajala/Powerplaytor) 2:1. 22. Fuchs (Moser/Powerplaytor) 2:2. 38. Lindbohm (Rajala) 2:3. 59. Hügli (Hofer) 2:4. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Biel.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Mercier; Völlmin, Kast; Guebey; Rod, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Moy, Smirnovs, Miranda; Fritsche, Berthon, Patry; Arnaud Riat.

Biel: Paupe (11. van Pottelberghe); Rathgeb, Moser; Kreis, Fey; Lindbohm, Sartori; Stampfli; Künzle, Pouliot, Rajala; Kessler, Cunti, Fuchs; Hofer, Komarek, Hügli; Kohler, Nussbaumer, Ramon Tanner.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Le Coultre, Maurer, Richard und Smons (alle verletzt), Biel ohne Brunner, Gustafsson, Lüthi, Ulmer (alle verletzt) und Forster (krank). Genève-Servette ab 58:50 ohne Torhüter.

Rapperswil-Jona Lakers – Davos 3:5 (2:0, 0:3, 1:2)

1 Zuschauer. – SR Hebeisen/Hungerbühler, Duarte/Stalder. – Tore: 4. Rowe (Powerplaytor) 1:0. 6. Vukovic 2:0. 24. (23:09) Palushaj 2:1. 24. (23:54) Marc Wieser (Turunen) 2:2. 31. Frehner (Lindgren) 2:3. 48. Eggenberger (Rowe) 3:3. 57. Jung (Herzog, Ambühl) 3:4. 60. (59:39) Corvi (Ambühl/Powerplaytor) 3:5 (ins leere Tor). – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen Davos.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Profico, Jelovac; Dominik Egli, Randegger; Vukovic, Dufner; Sataric, Maier; Clark, Wick, Cervenka; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Lhotak, Dünner, Moses; Forrer, Ness, Schweri.

Davos: Mayer; Barandun, Nygren; Heinen, Guerra; Stoop, Jung; Meyer; Ambühl, Corvi, Herzog; Palushaj, Lindgren, Hischier; Marc Wieser, Baumgartner, Turunen; Frehner, Chris Egli, Marc Aeschlimann.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr (verletzt), Davos ohne Du Bois, Kienzle, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 59:10 bis 59:39 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron – Lausanne 3:2 (0:0, 2:0, 1:2)

1 Zuschauer. – SR Tscherrig/Nikolic (AUT), Wolf/Pitton. – Tore: 25. Gunderson (Desharnais, Mottet/bei 5 gegen 3) 1:0. 34. Mottet (Stalberg) 2:0. 59. (58:11) Stalberg 3:0 (ins leere Tor). 59. (58:51) Genazzi (Bertschy, Jooris/Powerplaytor) 3:1 (ohne Torhüter). 60. (59:52) Almond (Malgin) 3:2 (ohne Torhüter). – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten plus Spieldauer (Hudon) gegen Lausanne.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Kamerzin, Gunderson; Aebischer, Abplanalp; Bochud; Brodin, Schmid, Herren; Stalberg, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Jörg; Sprunger, Bykov, Bougro.

Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Antonietti; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Jäger, Kenins; Conacher, Jooris, Bozon; Almond, Froidevaux, Douay.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Chavaillaz, Furrer, Marchon (alle verletzt) und DiDomenico (überzähliger Ausländer). Lausanne von 57:53 bis 58:11, 58:43 bis 58:51 und ab 58:58 ohne Torhüter.