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Korruption in SüdafrikaWeil Zuma nicht auspackt, droht ihm Gefängnis

Swimmingpool als «Löschwasserdepot» umdeklariert: Südafrikas Ex-Staatschef Jacob Zuma.

Eine historische Zäsur?

Jacob Zuma und seine Clique haben die staatlichen Unternehmen ausgenommen wie Weihnachtsgänse.

Vor einer schwierigen Aufgabe: Polizeiminister Bheki Cele.

Es fehlt der Wille zur Erneuerung

Die Diebe und die festliche Beerdigung

4 Kommentare
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    Heinrich Frei

    Korruption in Südafrika und in anderen Ländern hängt oft auch sehr eng mit korrupten Praktiken in Industrieländern zusammen. Industrien zahlen Schmiergelder zur Förderung des Exportes und der Staat akzeptiert in diesen rechtsstaatlich orientierten Ländern dies nicht so selten. Die korrupten Geschäftspraktiken der westlichen Rüstungsbranche mit Südafrika dokumentierte 2011 der Südafrikaner Andrew Feinstein in seinem Buch "Waffenhandel, das Globale Geschäft mit dem Tod". Feinstein war Mitglied des ANC, auch Mitglied des südafrikanischen Parlamentes. In der Rechnungskommission deckte er korrupte Geschäftstätigkeiten auf. Ihm wurde beschieden diese Gelder von ausländischen Rüstungskonzernen würden der Partei, dem ANC zugutekommen, darum Schwamm darüber, was Feinstein nicht akzeptierte.

    In Schweden und Grossbritannien durften Schmiergeldaffären nicht weiter untersucht werden. In beiden Ländern wurde der Justiz in gewissen Fällen das Heft ganz einfach aus der Hand genommen, gerade wenn es um famose Geschäfte mit Kriegsmaterial geht, wie Feinstein in seinem Buch dokumentierte. Rüstungskonzerne Grossbritanniens und Schwedens schmierten mit hunderten Millionen Dollars Prinzen, Politiker und Militärs usw., um ihre Ware Südafrika, Saudi-Arabien, Tschechien und Österreich, Ungarn usw. anzudrehen. Ermittlungen der Justiz gegen die kriminellen Machenschaften von schwedischen und britischen Rüstungskonzernen wurden sowohl in Schweden wie in Grossbritannien von der Regierung gestoppt.