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Zum Tod von Phil SpectorEr schuf Hits und wurde zum Monster

War so produktiv wie selbstzerstörerisch: Phil Spector.

Jedem Triumph folgte ein Absturz

Phil Spector bei der Urteilsverkündung in Los Angeles im Mai 2009. Das Verdikt: 19 Jahre Haft.

Er heiratete seinen Star Ronnie Spector und sperrte sie karrieretötend zu Hause ein.

1 Kommentar
    Burkard Markus

    Naja. Genie. Phil Spector ist ein Kind seiner Zeit. Die Audiotechnik machte es damals das erste Mal möglich einen so satten Ton zu kreieren, auch wenn manchmal das Basistonmaterial nur ausgereicht hätte, ein Badezimmer zu beschallen. Chorus, Echo & Co. wie Flanger. Verzerrung. Mit diesem Mix kann man jedes dünne Stimmchen & Tönchen aufpeppen. Nicht das sich nur Stimmlose in seinem Studio die Klinge in die Hand gedrückt hätten. Natürlich hat er auch Stimmgewaltige noch grösser gemacht. Geboostet. Wie auch immer. Das Album von Leonard Cohen "Death of a Ladies Man" zu erwähnen? Tatsache ist: Die Arbeit Phil Spector hat das Album nicht besser gemacht. Es ist schlichtweg eine Katastrophe. Wie zuviel Glutamat in der Küche. Leonard Cohen hat in seinen letzten 30 Jahren vor seinem Tod ziemliche viele LiveMittschnitte aus seinen Konzerten veröffentlicht. Soviele wie wenige andere Musiker seiner Zeit. Und darauf ist kein einziger Song aus der Episode Phil Spector zu finden, von eben diesem Album. Im Bereich Folk/Singer-Singwriter gab es wesentlich bessere Musikproduzenten als Phil Spector, die die neusten tontechnischen Errungenschaften wesentlich gekonnter eingesetzt haben. Ich denke, Phil Spector ist ein völig verklärter Mythos. Zu viel Koks. Mit den offensichtlichen Entgleisungen, die Drogen eben so an sich haben.